Osterbrunnen

Übungen zum Passiv (Seite 3 von 5)

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Die „Fränkische Schweiz“ ist ein beliebtes Naherholungsgebiet nördlich von Nürnberg.
So malerisch es aussieht: viele Jahrhunderte lang war Wassermangel das größte Problem der Region. Der Karstboden (=wasserdurchlässiger Kalk) kann kein Wasser speichern; nur in den Tälern gibt es Bäche und Quellen, die Hochflächen sind extrem wasserarm.
Deshalb wurden – und bis heute – zu Ostern Quellen, Brunnen und Brücken geschmückt, aus Freude über das nun nach dem Winter wieder fröhlich sprudelnde Wasser.
In den Tälern, da, wo das Wasser sprudelt, das auf den Hochflächen fehlt, der Brauch des Osterbrunnen-Schmückens heute wieder intensiv . Am Gründonnerstag oder Karfreitag hängen die Dorfbewohner Ostereier, Zweige und bunte Bänder an den Brunnen. Vorher aber der Brunnen . Das war früher eine sehr wichtige Arbeit – es diente dem Instandhalten der Brunnen – und von den jungen Burschen des Dorfes erledigt. Heute machen das meist die Vereine.
Ist der Brunnen blitzblank, er : Vorher schon haben Kindergärten, Schulklassen und viele künstlerisch ambitionierte Dorfbewohner(innen) Eier ausgeblasen, bemalt oder sonstwie verziert. Diese Ostereier dann zusammen mit Zweigen, farbenfrohen Bändern und manchmal auch Blumen am Brunnen .