Die
„Fränkische Schweiz“ ist ein beliebtes Naherholungsgebiet nördlich von Nürnberg.
So malerisch es aussieht: viele Jahrhunderte lang war Wassermangel das größte Problem der Region. Der Karstboden (=wasserdurchlässiger Kalk) kann kein Wasser speichern; nur in den Tälern gibt es Bäche und Quellen, die Hochflächen sind extrem wasserarm.
Deshalb
wurden – und
bis heute – zu Ostern Quellen, Brunnen und Brücken
geschmückt , aus Freude über das nun nach dem Winter wieder fröhlich sprudelnde Wasser.
In den Tälern, da, wo das Wasser sprudelt, das auf den Hochflächen fehlt,
der Brauch des Osterbrunnen-Schmückens heute wieder intensiv
[?] . Am Gründonnerstag oder Karfreitag hängen die Dorfbewohner Ostereier, Zweige und bunte Bänder an den Brunnen. Vorher aber
[?] der Brunnen
[?] . Das war früher eine sehr wichtige Arbeit – es diente dem Instandhalten der Brunnen – und
[?] von den jungen Burschen des Dorfes
erledigt . Heute machen das meist die Vereine.
Ist der Brunnen blitzblank,
er
[?] : Vorher schon haben Kindergärten, Schulklassen und viele künstlerisch ambitionierte Dorfbewohner(innen) Eier ausgeblasen, bemalt oder sonstwie verziert. Diese Ostereier
dann zusammen mit Zweigen, farbenfrohen Bändern und manchmal auch Blumen am Brunnen
[?] .