Verschiedene Kulturen und Körpersprachen

Schon als kleine Kinder lernen wir, dass wir auf unsere Körpersprache besonders gut achten sollen. Die Körpersprache sagt sehr viel über eine Person aus. Zudem haben sich bestimmte Gestiken in unserem Alltag eingebürgert und wir verwenden sie Tag täglich. So weiß schon der Kleinste von uns, dass er mit Daumen nach oben symbolisiert, dass etwas besonders gut gefällt. Facebook hat sich das auch zu Nutzen gemacht mit seinem „Like“ Button. Aber wie ist das, wenn wir ins Ausland fahren? Hat unsere „bekannte“ Körpersprache überall dieselbe Bedeutung, oder ist das Fettnäpfchen vor programmiert, wenn wir uns anders wo so verhalten?

Wer denkt das Nicken und Kopfschütteln überall auf der Welt dasselbe bedeutet, denn müssen wir enttäuschen. Tatsache ist, das Handzeichen und Gesten von Kultur zu Kultur verschieden sein können. Also doch, die Körpersprache ist nicht überall gleich. Damit unsere Leser nicht Gefahr laufen, unwissend in den nächsten Urlaub zu fahren, haben wir hier die wichtigsten Unterschiede zusammen geschrieben.

Mit dem Kopf auf und ab nicken

Für unsere Kultur der Welt ein typisches Zeichen für ein klares „Ja“. In Pakistan, Indien und Bulgarien hingegen wiegt man den Kopf hin und her um ein deutliches „Ja“ zu signalisieren. Den Kopf zu schütteln bedeutet ein klares nein.

In den arabischen Ländern sowie in der Türkei, Griechenland bedeutet das selbe allerdings „ Ja“. Also darf sich keiner wundern, wenn er mit den Kopf schüttelt um etwas zu abzulehnen und die Händler an einem Straßenmarkt dennoch nicht aufgeben.

In Japan wiederum verneint man ein Angebot in dem man wie ein „Scheibenwischer“ mit der Hand vor dem Gesicht wedelt. An Hand dieses einfachen Beispiels kann man schon erkennen, dass die Körpersprache einen großen Unterschied macht, je nach dem wo auf der Welt man sich gerade aufhält.

Jetzt wird es heikel.

… manche Gesten bedeuten in einem Land ein gut gemeintes Lob und in anderen hingegen wird dasselbe als eine riesen Beleidigung aufgefasst. Der nach oben gestreckte Daumen – wie oben schon erwähnt ist ein solches Beispiel.

In Australien und Nigeria ist dies eine vulgäre Beschimpfung, die unmissverständlich andeutet, dass man jemanden schnellst möglich los haben will. Also unbedingt in diesen beiden Ländern ganz besonders auf die Körpersprache achten, man will ja niemanden beleidigen.

Vorsicht ist auch beim Peace Zeichen (Victory oder auch Frieden) geboten. Gerade die Briten und Australier könnten den ausgestreckten Zeige- und Mittelfinger in V – Form als massive Beleidigung deuten. Dies ist eine sehr unhöfliche, sogar vulgäre Variante um „hör auf – lass mich in Ruhe“ zu sagen. Lieber sein lassen.

Wir hoffen unseren Lesern nun einen kleinen Einblick in die Körpersprache von anderen Ländern verschafft zu haben. Somit fällt es auch leichter sich untereinander zu verständigen. Das wird auch schwierig wenn man etwas Bestimmtes meint und das Gegenüber deutet dies komplett anders. Ein Tipp: Am besten vorm Urlaub erkundigen, welche Kulturunterschiede es zu den diversen Ländern gibt. Dann kann im Urlaub nichts mehr schief gehen.

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